Solbad Vonderort

Sauna Testbericht

Solbad Vonderort
Bottroper Straße 322
46117 Oberhausen
Website: revierpark.com

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Ein winterlicher Tag lädt wieder zum Saunieren ein. Heute führt es uns nach Oberhausen in den Revierpark Vonderort. Wir sind wie immer gespannt, was uns erwartet.
Anfahrt: Wir verlassen die A42 an der Abfahrt Oberhausen Neue Mitte, Oberhausen Osterfeld und fahren in Richtung Oberhausen Osterfeld. Nach der Bahnunterführung folgen wir der Linkskurve und fahren rechts in Richtung Revierpark Vonderort. Nun befinden wir uns nun auf der Bottroper Straße. Auf dieser befindet sich der Revierpark.
Ein großer Parkplatz bietet ausreichend Platz. Es ist noch recht früh am Tag, aber die Anlage scheint schon gut besucht. Der lichtdurchflutete Eingang befindet sich in unmittelbarer Nähe. Freundlich werden wir empfangen und lassen uns als Neuling im Revierpark alles Wichtige über den Saunabereich erklären. Unbedingt 1 € und 2 € Stücke bereithalten. Eins wird für den Umkleideschrank benötigt und das Andere ist für die Wertschließfächer im Saunabereich. Ein kleines Papierticket ermöglicht uns durch zwei Drehkreuze den Zugang in den Saunabereich. Nachdem wir das erste Drehkreuz passiert haben, gelangen wir in den Umkleidebereich. Dieser dient sowohl den Bade- als auch den Saunagästen. Viele Einzelumkleidekabinen, aber auch etwas größere Sammelkabinen, stehen bereit. Ausreichend Schränke sind in unterschiedlichster Größe vorhanden. Dem Schrankschlüssel ist ein kleiner Chip integriert. Das Papierticket unbedingt mitnehmen! Es wird zum passieren des 2. Drehkreuzes in den Saunabereich benötigt. Am Ende des Tages wird das Ticket ebenfalls für den Ausgang durch ein Drehkreuz verwendet. Geduscht wird im Revierpark nach Geschlechtern getrennt. Der Duschbereich ist sehr sauber.

Mit unseren Taschen begeben wir uns nun in den Saunabereich. Das kleine Papierticket gewährt uns durch Einlesen den Einlass in den Saunabereich. Außerdem halten wir unseren Chip vom Schlüsselarmband vor ein Lesegerät, damit die Daten des Papiertickets übertragen werden. Somit können wir zwischen Bade- und Saunabereich wechseln. Ein erneutes passieren des Drehkreuzes ist erst nach 10 Minuten möglich. Wer nicht warten möchte, bittet den Schwimmmeister um Hilfe. Eine etwas umständliche Lösung, wenn man mal eben etwas aus dem Schrank benötigt. Sinnvoll ist deshalb die Nutzung eines Wertschließfaches im Saunabereich.

Wir gelangen durch den Gastronomie-Bereich in den Innenbereich der Saunaanlage. Der Revierpark geht gesondert auf Gäste ein, die ein privates Saunavergnügen bevorzugen. Für diese werden sowohl ein separater Damen- als auch ein Herrenbereich mit einzelnen Saunen und einem individuellen, stündlichen Aufguss-Programm angeboten.
Wir entscheiden uns jedoch für den Gemeinschafts-Sauna-Bereich. Unmittelbar am Eingang befinden sich viele, große Fächer für Saunataschen. Die Anlage ist gut besucht. Vorwiegend ältere Herrschaften besuchen vormittags den Revierpark. Es sind viele Stammgäste da, denn jeder scheint jeden zu kennen. Der Geräuschpegel ist durchgehend relativ hoch. Uns stört das jedoch nicht, und wir machen einen Rundgang durch die Anlage. Der Innenbereich ist größtenteils weiß gefliest. Hier und da finden sich blaue Elemente in unterschiedlichen Tönen. Viele Pflanzen sorgen für Behaglichkeit.

Der Innenbereich bietet folgendes:

-Finnische Sauna, 85-90°
-Valo-Bad, 60°,
- Dampfbad 45°
- Ruheraum mit Wasserbetten und Wellnessliegen
- Kalttauchbecken
- mehrere Duschbereiche

Der Außenbereich bietet:

- Blocksauna, 95°
- Erdsauna 95-100°
- Teichsauna 90-95°
- Edelstahlschwimmbecken beheizt
- Ruhehaus mit 2 Ruhezonen
- Fuß-Reflexzonen-Pfad
- mehrere Duschbereiche
- Raucherecke überdacht

Wie üblich starten wir erst einmal sanft mit dem Valo-Bad. Ein Brunnen plätschert in der Mitte der Sauna vor sich hin und verströmt einen angenehmen Geruch. "Duft: Kaminfeuer", dies kündigt eine Tafel vor der Sauna an. An der Decke leuchten viele kleine LED´s in einem sanften Grün. In einem der vielen Duschbereiche finden wir schnelle Abkühlung.
Kneippschlauch, Regen-, Schwall- und Kübeldusche kühlen jeden Gast. Dieser Bereich ist ebenfalls sehr sauber. Wer es etwas "härter" mag, der begibt sich nach dem Duschen noch in das kalte Tauchbecken im Innenbereich. Uns ist das dann doch etwas zu viel, und wir spazieren lieber durch den großen Saunagarten. Die frische Luft und das viele Grün tun gut. Vor der Blocksauna hängt ein Aufgussplan. Ein abwechslungsreiches, stündliches Programm erwartet uns dort. Jeder Aufguss wird genau erklärt. Teilweise gibt es Extras dazu, wie z. B. Früchte, gesunde Snacks, Peelings.

Als nächstes suchen wir die Teichsauna auf. Wie der Name schon sagt, befindet sich die schöne Kelo-Holz-Sauna in einem Teich und ist über eine kleine Brücke erreichbar. Die Teichsauna ist die größte Sauna im Revierpark und bietet 80 Gästen Platz. Mittig ist der Sauna-Doppel-Ofen angeordnet. Auf 4 Ebenen können sich die Saunagäste einen Platz suchen. Den dominierenden Kelo-Holz-Duft empfinden wir als sehr angenehm. Wir genießen den Geruch und die schöne Aussicht in den Saunagarten.

Nach diesem Saunagang mit einer beherzten Abkühlung suchen wir den beheizten Außenpool auf. Verschiedenfarbig beleuchtet dampft dieser bei den kalten Außentemperaturen vor sich hin. Entspannt ziehen wir ein paar Bahnen im schön warmen Wasser. Bei Dunkelheit leuchtet der Pool in den schönsten Farben. Ein absoluter Blickfang.
In der Blocksauna im Garten findet nun ein Aufguss statt. Die Bezeichnung "frischer Wind" macht uns neugierig. Bereits10 Minuten vor dem Aufguss ist die Sauna gut besetzt. Zu Beginn lüftet der Saunameister sehr gründlich. Schnell ist der Ablauf erklärt und als Duft hat er Eisminze mitgebracht. Aufgegossen und gewedelt wird sehr sachkundig. Der Duft ist angenehm für die Atemwege. Der Name des Aufgusses ist hier Programm. Wir sind begeistert. Nach 3 Runden wird an die Gäste noch ein Peeling verteilt, welches unter der Dusche angewendet werden kann. Es ist ein Gemisch aus Zucker und ätherischen Ölen. Heute wurde ein Orange-Citrus-Peeling ausgegeben. Wöchentlich wird die Mischung geändert. Nach der Anwendung wird die Haut samtweich. Eine angenehme Idee.

Wir suchen den Gastronomie-Bereich auf. Ein reichhaltiges Frühstücksangebot, ein Salatbuffet, eine Karte mit diversen Gerichten bis zu Kuchen und Eisbechern bietet die Küche an. Bezahlt wird hier bar.
Da die Wasserbetten im Ruhebereich belegt sind, spazieren wir im Saunagarten zum Ruhehaus hin. Hier stehen für die Gäste Kippliegen bereit. Für unseren nächsten Saunagang suchen wir die Erdsauna auf. Diese aus Kelo-Holz erbaute Sauna wurde halb in die Erde eingelassen. Bis zu 100° Temperatur wird hier durch die Bauweise erreicht. Ein Feuer glimmt im Ofen vor sich hin. Wir genießen eines der ursprünglichsten Saunavergnügen.

Fazit:
Eine recht große Anlage, die aber auch dann nicht überfüllt wirkt, wenn sich dort viele Gäste aufhalten. Der Revierpark wurde ansprechend gestaltet, so dass jeder Sauna-Wunsch erfüllt werden kann. Von sanften 45° Grad bis heißen 100°Grad findet hier jeder Gast sicher die passende Sauna. Das Personal ist sehr freundlich und die Düfte sind angenehm. Wer sich hier an der 10-Minuten-Sperre (Übergangszeit Schwimmbad zur Sauna) nicht stört, wird sich im Revierpark sehr wohlfühlen.

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Das Solbad wurde am 10. Januar 2013 von Simone Linz besucht.
Fotos mit freundlicher Genehmigung Revierpark Vonderort